Slingtraining

Das Sling–Trainingskonzept von Hans Peter [Hape] Meier beinhaltet ein auf Wahrnehmung beruhendes Koordinationstraining, welches die Gesamtleistung des Nerv-Muskelsystems während Bewegungen in Gelenk- und Segmentsystemen berücksichtigt.

Mit Hilfe eines einfachen “Seil–Schlaufen–System”, das in jeder Trainingstasche Platz findet, erfolgt die Stimulation von Gelenksrezeptoren mit dem Ziel, die neuromuskuläre Reaktionsbereitschaft vor bzw. im Zuge von Bewegungen zu trainieren [Hape Meier 2008].


Lokale Stabilisatoren

An unseren Gelenk- und Segmentsystemen existieren „lokale Stabilisatoren“ [verhältnismäßig “kleine”, außen am Körper nicht sichtbare Muskeln], die für eine “dynamische” Stabilisation - bevor Bewegungen auftreten - verantwortlich sind.

So „spürt“ zum Beispiel unser Organismus vor dem Fußaufsatz - beim u.a. Gehen oder Laufen - die „drohende“ Belastung und aktiviert die „lokalen Muskelsysteme“ im Bereich des Hüftgelenks und der Wirbelsäule um die anfallenden Kräfte gelenk- bzw. segmentschonend abzuleiten.

Dieses Reaktionsschema wird als „feed–forward Mechanismus“ bezeichnet [präaktivierte Muskelkontrolle in Erwartung auf Belastung oder einer folgenden Handlung! – Hape Meier, 2008].